Tipp: Katzen und Langeweile

Katzen und Langeweile

Besonders Wohnungskatzen können unter Langeweile leiden. Zwar schlafen Katzen gerne viel und lieben es entspannt zu dösen, aber keine gesunde Katze liegt freiwillig 23 Stunden am Tag nur herum.

Wenn man voll berufstätig ist, die Katze in der Nacht nicht ins Schlafzimmer darf und man seine Freizeit gerne auswärts verbringt, bleibt dem Tier nicht mehr viel an Unterhaltung. Probleme wie Unsauberkeit, Zerstörungswut, Aggressionen können entstehen oder die Katze resigniert und führt ein ruhiges, aber unglückliches Leben wie in einem todlangweiligen Hotelzimmer mit Room-service und Putzequipe. Hier ein paar Vorschläge die das Katzendasein spannender machen:

Keine Einzelhaltung

Jungtiere sollten nicht alleine gehalten werden und auch Wohnungskatzen bitte nicht als Einzeltiere. Katzen sind Einzeljäger, nicht Einzelgänger. Wer wirklich nur eine Katze halten kann/will, findet in Tierheimen bestimmt eine eingefleischte Einzelkatze. Und diese haben es oft auch schwerer, ein neues Zuhause zu finden, denn mit Artgenossen verträgliche Tiere sind gesucht. Aber Achtung: Manche Katze im Tierheim ist einfach nur überfordert, ignoriert ihre Artgenossen und zieht sich aus Angst zurück, nicht weil sie keine anderen Katzen mag.

Jagen statt füttern

Ein kleiner Teil des Futter kann als Trockenfutter oder Leckerchen z.B. in einem Fummelbrett versteckt werden oder an verschiedenen Stellen in der Wohnung. Es gibt für Katzen verschiedene Spielsachen, aus denen Futter gegrübelt werden kann.

Bewegungsspiele

Gesunde Katzen spielen oft bis ins hohe Alter und Jungtiere sind sowieso unermüdlich. Manche begeistern sich für alles, was sich bewegt und andere sind sehr wählerisch. Im Handel erhältliche Spielangeln sind in allen möglichen Varianten zu finden, aber eine Schnur mit einem angeknüpften Korkzapfen sorgt für genau so viel Vergnügen. Vorsicht: Katzen sollten nicht unbeaufsichtigt mit Fäden oder Schnüren spielen, dies könnte gefährlich werden.

Zimmer mit Aussicht

Die Vögel aus dem Fenster beobachten oder sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen sind Lieblingsbeschäftigungen von Katzen. Balkone sollten mit einem Netz geschützt werden und Kippfenster gesichert, denn leider landen Katzen durchaus nicht immer auf den Füssen.

Klickern

Klickertraining ist mit nahezu jeder Tierart möglich. Es wird nicht nur bei Hunden und Katzen eingesetzt, sondern auch bei Pferden, Vögeln, Delphinen und Amphibien.

Bei dieser Methode der Verhaltensbeeinflussung werden meistens mit Hilfe eines Klicks (oft durch ein Gerät, das ein akustisches Signal erzeugt) erwünschte Verhaltensweisen verstärkt.

 

Quellen:

www.mobile-katzenschule.de

“Katzenhaltung mit Köpfchen” von Christine Hauschild,ISBN 9783844811926, BoD, Paperback, zahlreiche Illustrationen, 140 Seiten, € 16,90

haustierwir.blogspot.ch/2011/10/kitten-katzenbabies.html

www.katzenfummelbrett.ch

 

 

 

 

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