Tipp: Die 12 goldenen Kittenregeln

Die 12 goldenen Kittenregeln

1. Wie alt soll die neue Katze sein?

Kätzchen sollten nicht vor 12 Wochen von der Mutter weggeholt werden. 14 Wochen sind noch viel besser. In dieser Zeit lernen sie noch einiges an Sozialverhalten und Verhaltenstörungen wird vorgebeugt.

2. Einzelhaltung

Bitte nicht eine Babykatze alleine halten, sondern immer mit einem gleichaltrigen Spielkameraden. Menschen können diesen niemals ersetzen und kleine Katzen spielen, kuscheln und rangeln fürs Leben gerne zusammen.

3. Wer passt zu wem

Am besten passen Wurfgeschwister zusammen und am allerbesten gleichgeschlechtliche. Katzenjungs spielen gerne raufen und ringen, Katzenmädchen jagen sich herum und spielen verstecken. Bis zu ca. einem Lebensjahr kann man gleichaltrige Katzen meist problemlos zusammenführen. Eine ältere Katze passt meist schlecht zu einem ungestümen Jungspund und wird kaum begeistert sein über den Zuwachs.

4. Futter!

Kitten dürfen soviel essen, wie sie runterkriegen. Und das kann eine ganze Menge sein, schliesslich sind sie im Wachstum. Oft sind schreiende, ewig nervende kleine Fellbündel einfach hungrig.

5. Nicht mit den Händen spielen

Das mag bei winzigen Krallen noch niedlich sein, aber sobald die Katze grösser ist, kann es Probleme machen. Katzen müssen von klein auf lernen, dass Menschen nicht gekratzt werden dürfen.

6. Gefahren beim Spielen

Das klassische Wollknäuel kann für Katzen lebensgefährlich sein. Sie können sich damit (oder mit der Spielleine, einem Schnürsenkel usw.) strangulieren und beim Herunterschlucken sogar den Darm beschädigen. Nie sollte man Katzenbabies unbeaufsichtigt mit Schnüren, Fäden und Spielangeln spielen lassen. Auch anderer kleiner Krimskrams wird gerne verschluckt.

7. Stürze

Ebenso gefährlich sind offene Fenster und ungeschützte Balkone: Ohne Katzennetz springt das verspielte Katzenkind ruckzuck einem vorbeifliegenden Vogel hinterher. Leider können Katzen sich nicht immer beim Fallen drehen und ein Sturz kann böse Folgen haben.

8. Klomanagement

Mehrere Katzenklos aufstellen, denn auch bereits stubenreine Kätzchen haben die Situation nicht immer unter Kontrolle. Falls die Kleinen aus Neugier Katzenstreu fressen, sollte man besser solchen auf Holzbasis verwenden.

9. Kratzmarkierungen

Man soll verschiedene Kratzmöglichkeiten bieten und kann das Designersofa mit einer Decke vor rasiermesserscharfen Minikrallen schützen.

10. Gesundheit

Mit einer jungen Katze geht man lieber einmal zu viel zum Tierarzt, als zu wenig. Ihr Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt.

11. Ab wann kastrieren?

Bitte früh genug kastrieren lassen: Manche Katzen können bereits mit 4 Monaten geschlechtsreif werden! Katzen schützt eine Kastration vor Gebärmutterentzündungen und bei Katern sinkt dadurch das Risiko des Harnmarkierens. Junge Tiere stecken übrigens eine Narkose leichter weg als ältere. Die frühere Meinung, dass eine weibliche Katze unbedingt einmal geworfen haben muss, gilt heute nicht mehr.

12. Freigang

Freigang sollte frühestens nach der Kastration gewährt werden. Katzenkinder haben noch keinen ausgeprägten Orientierungssinn und unkastrierte Tiere streunen gerne. Wenn die Liebe ihnen den Kopf verdreht, sind sie grössen Gefahren wie z.B. dem Autoverkehr ausgesetzt.

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