Tipp: der ungeliebte Trichterkragen

Katze mit Trichterkragen, cat with cone

 

Der Trichter des Halskragens verunsichert Katzen total. Normalerweise signalisieren die Schnurrhaare der Katze, ob ein Durchgang gross genug ist für sie. Da die Schnurrhaare die Trichterwand berühren, signalisieren sie so ständig: “Hier passt Du nicht durch!”, obwohl die Katze kein Hindernis erkennt.

Das Tier ist zumindest anfangs völlig verunsichert, dazu kommen noch die Schmerzen der Wunde und das Benommensein durch evtl. Medikamente. Es ist äusserst unangenehm für die Katze, aber die Wunde muss sauber bleiben und heilen. Und das tut sie nicht, wenn die Katze daran lecken kann oder möglicherweise sogar Operationsfäden mit ihrer rauhen Zunge entfernt.

Anfangs ist die Katze wohl sehr verängstigt, sie wird sich aber mit der Zeit an das störende Dings gewöhnen.

Tipps um das Tragen der Halskrause etwas angenehmer zu machen

  • Essen und Trinken erhöht hinstellen oder der Katze hinhalten, so dass sie bis zum Napf kommt.
  • Wegen der Halskrause kann sich die Katze nicht gut putzen, etwas das sonst ausgiebig zelebriert wird. Falls sie es mag, gebürstet zu werden, wird sie es jetzt besonders geniessen.
  • Unter Aufsicht kann der Kragen auch für kurze Zeit abgenommen werden, zum fressen oder damit sich die Katze putzen kann. Aber nur falls sie sich nicht versteckt und sich den Trichter auch wieder aufsetzen lässt.
  • Bei einer kleinen Katze ist es möglich, den Plastiktrichter etwas zurückzuschneiden (aber ja nicht zuviel), damit sie weniger am Rand von Möbeln und Türen anstösst.

Hier eine tolle Idee, einen DIY-Halskragen aus Schaumstoff selbst herzustellen. Ein wilder Entfesslungskünstler kann den wohl abstreifen, aber unter Aufsicht ist das eine sehr angenehme Möglichkeit:

Und hier noch eine aufblasbare Alternative zum harten Plastikkragen:
www.mondkragen.de

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