Ein neues Schweizer Katzenfutter von Katzen für Katzen: Kori Kusa

Kori und Kusa sind nicht nur zwei ganz besonders gut aussehende Tigerkater sondern auch die Namensgeber eines gesunden Schweizer Katzenfutters aus Willerzell. Da Kori bereits mit fünf Jahren an Diabetes erkrankte, hat Besitzer Fabian mit Hilfe seiner Kater und deren Tierärztin ein katzengerechtes Futter mit hohem Fleischanteil entwickelt.


Kori (japanisch für Eis) mit dem weissen Fleck auf der Brust, ist zwar grösser als Kusa, aber ängstlicher, deshalb ist er auf dem Logo hinten. Beim Fressen ist er heikler aber gefrässiger, seine Lieblingssorte ist Kalb.

Kusa (japanisch für Gras) hat lange Schnurrhaare und grossen Augen. Er ist athletischer und frecher, beim Fressen immer der erste und seine Lieblingssorte ist Rind.

Der menschliche Partner und Geschäftsführer heisst Fabian Oechslin. Seine Hobbies sind Curling und Golf, diese spielt man auf Eis (Kori) und Gras (Kusa).

 

Lieber Kori, lieber Kusa, wie seid ihr auf die Idee gekommen, selber Katzenfutter herzustellen?
Anfang 2017 bekam Kori die Diagnose Diabetes mellitus. Hauptgrund für die Erkrankung war das jahrelange Fressen von schlechtem industriell hergestelltem Katzenfutter.
Seit der Diagnose bekommt Kori täglich zwei Insulin-Spritzen verabreicht, damit der Zucker in die Zellen gelangen und abgebaut werden kann. Zudem waren wir seither auf der Suche nach qualitativ gutem Futter. Trotz unzähliger Hersteller und Marken wurden wir nicht fündig und dies veranlasste uns schliesslich, selber ein Futter zu entwickeln.

Die ideale Zusammensetzung jeder Sorte wird gemeinsam mit unserer Tierärztin für Ernährung von Katzen selber entwickelt und speziell auf unsere Bedürfnisse optimiert. Das Ziel ist, unseren Bedarf an Nährstoffen mit verschiedenen Fleischsorten einer bestimmten Tierart möglichst gut abzudecken und nur das absolut Notwendigste zu ergänzen. Einer dieser Stoffe ist zum Beispiel Taurin, eine für uns Katzen essentielle organische Säure, welche wir in unserem Körper nicht selber herstellen können.

Wie wird das Futter hergestellt?
Wir verwenden nur schlachtfrisches und hochwertiges Fleisch, welches in Lebensmittelqualität und grösstenteils in Handarbeit verarbeitet wird. Die Herstellung, Verarbeitung und Verpackung beim Metzger genügt den hohen Qualitätsansprüchen für den menschlichen Verzehr.

Und wo kommen die Zutaten her?
Bei der Produktion verwenden wir ausschliesslich Schweizer Fleisch, welches aus unserer Region stammt.

Wie setzt sich der Inhalt zusammen?
Unser Katzenfutter besteht aus 94% Fleisch. Weil der Mensch immer seltener Innereien wie Herz, Lunge und Leber verspeist, landen diese bei vielen Metzgereien vermehrt in der Tonne. Für uns Katzen sind sie aber optimale Nährstofflieferanten und decken neben dem Muskelfleisch unseren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Damit können wir auf qualitativ sehr gutes Fleisch zurückgreifen, trotzdem müssen keine Tiere nur für uns sterben.

Kori Kusa Katzenfutter gibt es in 3 Sorten: Rind (rot), Kalb (blau) und Schwein (grün). Jedes Futter ist sortenrein, das heisst, es besteht ausschliesslich aus Fleisch vom entsprechenden Tier.

www.korikusa.ch

 

Diabetes bei Katzen

Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit ist eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, welche das Hormon Insulin erzeugt. Insulin ermöglicht, dass der Zucker im Blut in die Zellen gelangen und dort als Energielieferant genutzt werden kann. Die Ursache für die Erkrankung ist ein Mangel an Insulin, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Dies stört den gesamten Energiehausalt und führt zu zahlreichen Problemen im Körper. Wie beim Menschen können Übergewicht, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung (insbesondere zu viel Zucker) die Gründe dafür sein.

Katzen benötigen im Futter keinen Zucker und kaum Kohlenhydrate, sie leben also von Natur aus „low carb“. Obwohl Katzenzungen keine Rezeptoren für Süsses haben und Zucker deshalb gar nicht schmecken können, beinhalten viele herkömmliche Katzenfutter Zuckerarten. Und sei es nur in caramelisierter Form für eine appetitlichere braune Farbe.

Es gibt zwei Typen von Diabetes. Bei Typ I wird kein Insulin mehr gebildet , weil die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Beim Typ II hat das Insulin seine Wirksamkeit eingebüsst, weil die Zelle auf das Andocken des Insulins nicht mehr oder weniger reagiert. Katzen sind eher vom Typ II betroffen.

Die Symptome sind unter anderem viel Trinken und vermehrtes Urinieren, Abmagerung trotz viel Fressen, ein stumpfes Fell und süsslich riechender Atem. Die Diagnose geschieht beim Tierarzt anhand verschiedener Blut- und Harnuntersuchungen.

Die Behandlung erfolgt meist mit der Gabe von Insulin. Dabei wird in der Regel zweimal täglich eine bestimmte Menge unter die Haut gespritzt. Die Menge ist entscheidend: Zu wenig und die Wirkung ist zu klein, zu viel kann schnell zu einer lebensbedrohlichen Hypoglykämie (Unterzuckerung) führen. Die Ernährung mit einem guten, kohlenhydratarmen und zuckerfreien Futter ist ebenfalls wichtig.

Oft besteht bei Katzen die Chance einer Remission, das heisst nach einigen Wochen oder Monaten in Behandlung erholt sich die Bauchspeicherdrüse, die körpereigene Insulinmenge reicht wieder aus und die Gabe von Insulin kann abgesetzt werden. Bei anderen ist eine lebenslange Insulinbehandlung nötig. Trotz allem können Katzen auch in diesem Fall bei einer erfolgreichen und konsequenten Behandlung ein schönes und langes Leben haben.

Informationen zu Diabetes bei Katzen finden sich auf vielen privaten wie kommerziellen Internetseiten:
http://www.wikipedia.com/de/Feliner_Diabetes_mellitus
http://www.katzendiabetes.ch/2794.html
https://www.katze-mit-diabetes.de
http://geliebte-katze.de/information/gesundheit-von-katzen/katzenkrankheiten/diabetes-mellitus-bei-katzen

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