Ein Katzenbaby? Nein, zwei!

Katzenbabys: Die Augenfarbe ist anfangs blau, ändert sich aber in ca. der 8–10 Woche zur bleibenden Farbe

Eine kleine Katze ist etwas vom süssesten, was es gibt. Noch besser sind zwei davon, denn Katzen sollten nicht alleine aufwachsen. Kitten lieben es, miteinander zu spielen, zu kämpfen und zu kuscheln.

Katzen sind keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger.

Da sie nur kleine Beutetiere jagen, können sie das gut alleine und eine Maus lässt sich schlecht mit anderen teilen. Aber sie sind sehr soziale Wesen und Menschen können ihnen Artgenossen nicht ersetzen. Auch ein noch so freundlicher Hund kann das nicht. Einzelkatzen tendieren eher dazu, Verhaltungsstörungen zu entwickeln. Das kann Unsauberkeit sein, indem sie neben das Klo pinkeln, aber auch Zerstörungswut oder Agressivität gegen Menschen.

Eine einzelne Wohnungskatze, deren Halter Vollzeit arbeitet, wird sich fürchterlich langweilen. Eine gesunde Katze will nicht den ganzen Tag herumliegen und abends kurz gestreichelt werden. Falls man trotz allem nur eine Katze will, gibt es in den Tierheimen genug Katzen, die alleine gehalten wurden. Diese werden gerne an Einzelplätze vermittelt.

Das Wichtigste

  • Auf keinen Fall soll man Katzen vor 12 Wochen zu sich nehmen, 14 Wochen sind noch besser. In dieser Zeit lernen sie noch viel von ihrer Mutter.
  • Wurfgeschwister sind ideal, aber junge Katzen kann man im Allgemeinen gut miteinander vergesellschaften, wenn sie ungefähr gleichalt sind.
  • Gleichgeschlechtliche Katzen vertragen sich besser, Kater spielen meistens wilder, während Katzenmädchen eher auf Fangen und Versteckspiele stehen.
  • Zuerst bitte ein, zwei Tage in einem Zimmer eingewöhnen lassen, danach können sie die Wohnung/das Haus erkunden.
  • Mehrere Katzenklos an strategisch günstigen Stellen aufstellen. Lieber ein Klo zuviel als eins zuwenig, die Anzahl kann später wieder reduziert werden. Niedrige Schalen ohne Deckel sind für die Zwerge am besten geeignet. Katzenstreu aus Holzspänen ist von Vorteil, weil manche der Kleinen Streu fressen. Das kann bei Betonit-Streu zu Darmverschluss führen.
  • Katzenkinder fressen in Wachstumsphasen riesige Mengen, das kann auch das dreifache der Herstellerangaben sein. Bitte mindestens 5x täglich füttern, bis sie was übriglassen. Manch „durchgeknalltes“ Kätzchen hat ganz einfach Hunger und randaliert nur deswegen. Katzen, die lange Hungerphasen in ihrem Leben durchmachen mussten, tendieren dazu, verfressen zu werden.
  • Katzen können ab 4 Monaten kastriert werden. Bei zwei jungen Katzen besser beide gleichzeitig, so hat Mensch und Katz nur einmal Stress. Mehr Infos zum Thema Kastration gibt es hier und hier.



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