Flugpate/Flugpatin werden

Flugpate für den Tierschutz

 

Flugpate zu sein ist nicht mit Mühen und Kosten verbunden. Man meldet sich einfach bei einem Auslands-Tierschutzverein oder bei www.flugpate.com, am besten vor Antritt der Urlaubsreise.

Die Anmeldung der Tiere bei der Fluggesellschaft übernimmt der Tierschutzverein, ebenso die Kosten des Flugs für das Tier. Tierschützer bringen die Tiere zum Flughafen und checken sie zusammen mit den Flugpaten mit allen vorgeschriebenen Papieren ein. Flugpaten haben keine zusätzlichen Wege.
Danach sieht er oder sie das Tier erst in Deutschland wieder und bringt es nur noch vom Gepäckband oder, je nach Flughafen dem Sondergepäck-Band das immer in der Nähe der normalen Gepäck-Bänder ist, mit seinem normalen Gepäck nach draussen in die Flughafen-Halle.
Dort wird das Tier von Tierschützern und/oder den neuen Besitzern abgeholt.

Wer kann sich als Flugpate zur Verfügung stellen?

Jeder Reisende, der einen Flug plant oder bereits gebucht hat, kann seinen Flugtermin mitteilen, die Daten werden dann automatisch an alle in Frage kommenden Tierschutzorganisationen versendet. Diese setzten sich dann direkt mit den Flugpaten in Verbindung.

Muss ich vorher etwas planen?

Sobald die Tierschützer wissen, ob ein Tier mitreisen kann, also ob ein Tier in Deutschland, der Schweiz usw. erwartet wird, melden die Tierschützer vor Ort das Tier bei der jeweiligen Airline an (natürlich nur in Absprache mit dem Flugpaten). Am Abflugtag bringen die Tierschützer dann das Tier pünktlich zur Abflugzeit in einer geeigneten Transportbox zum Flughafen. Die Kontaktperson vor Ort checkt das Tier ein und sorgt für die Verladung. Der Flugpate erhält dann den Impfpass sowie das Gesundheitszeugnis und natürlich Informationen zum Kontakt mit dem Ansprechpartner am Zielflughafen. Der Tierschutzverein setzt sich aber schon vorab mit ihm in Verbindung, so dass er jederzeit informiert ist.

Finanzielle Belastung?

Leider denken viele Menschen, dass eine Flugpatenschaft mit Unannehmlichkeiten, finanziellen Belastungen oder Einschränkungen verbunden ist. Das ist nicht so!
Wenn man sich als Flugpate zur Verfügung stellen, braucht man nichts weiter zu tun, als die Abflugdaten mitzuteilen. Die Anmeldung des Tieres bei der Fluggesellschaft wird von den Tierschutzvereinen nach der Buchung vorgenommen. Allerdings kann es sein, dass bei später Anmeldung das Tier nicht mehr mitfliegen kann, da nur begrenzte „Tierplätze“ zur Verfügung stehen.

Es entstehen für den Paten keine Unkosten! Der Tierschutzverein sorgt für die Vorbereitung, den Transport zum Flughafen, am Zielflughafen nehmen Tierschützer den Hund/die Katze wieder in Empfang und sollte die Fluggesellschaft, was leider manchmal vorkommt, einen Unkostenbeitrag erheben, so wird dieser selbstverständlich von den Tierschützern direkt vor Ort übernommen.

Am Zielflughafen?

Der Flugpate sieht den Hund/die Katze erst wieder in Deutschland (der Schweiz oder Österreich), wenn er/sie ihm von einem Mitarbeiter des Flughafens übergeben wird. Hinter der Absperrung wird es dann schon von einen Tierschützer oder dem neuem Besitzer des Tieres erwartet.

Was ist, wenn keiner das Tier in Deutschland abholt?

Die Tierschützer haben erhebliche Kosten (Gesundheitchecks, Impfungen, Chipen usw.), um das Tier nach Deutschland bringen zu können. Es ist also nicht im Sinne der Tierschützer, dieses dann am Bestimmungsort nicht abzuholen. Ausserdem erhält man immer eine Notfall-Telefonnummer von den Tierschützern.

Warum meldet sich kein Tierschutzverein, obwohl man sich in das Flugpaten-Formular eingetragen hat?

Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  • Es kann sein, dass es keinen Tierschutzverein gibt, der in der Region des Landes arbeitet, in das man fliegt.
  • In einigen Ländern konnte leider kein Tierschutzverein gefunden werden, z.B. in Tunesien und Marokko.
  • Eventuell wird in Deutschland einen Flughafen angeflogen, in dessen Nähe kein Tierschutzverein sitzt (die meisten Tierschutzvereine, mit denen flugpate.com zusammen arbeitet, befinden sich in Nordrhein-Westfalen aber natürlich hat es auch anderswo jede Menge „Partner-Tierschutzvereine“)
  • In seltenen Fällen hat gerade kein Tierschutzverein zur Reisezeit ein Tier auszufliegen.
  • Leider nehmen die meisten sogenannten „Billigflieger“, wie z.B. Ryanair keine Tiere mit. Auch sehr viele türkische Fluggesellschaften transportieren keine Tiere. Einige Fluggesellschaften nehmen Tiere nur gegen eine Gebühr von € 15,– (und höher) pro Kilo mit und das ist für die meisten der Tierschützer finanziell nicht zu schaffen.
  • Falls man keine Rückmeldung erhält, liegt es ganz sicher nicht daran, dass keine Hilfe gebraucht wird. Leider passen aber manchmal die Umstände nicht.

Quelle: www.flugpate.com

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