Petition: Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz

Petition: Kastrationspflicht für Freigängerkatzen

 

«Die Tierschutzorganisationen Network for Animal Protection (NetAP) und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie die mitwirkenden Organisationen und Unterzeichnenden fordern Bundesrat und Parlament auf, eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen, um die übermässige Vermehrung von Katzen einzudämmen und so das Katzenleid in der Schweiz zu vermindern.»

 

Neuer Gesetzeswortlaut zur Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen

Art. 25 Abs. 4 TSchV verlangt bereits heute: „Die Tierhalterin oder der Tierhalter muss die zumutbaren Massnahmen treffen, um zu verhindern, dass sich die Tiere übermässig vermehren.“

Dieser Wortlaut soll durch den folgenden Zusatz ergänzt werden:
„Hauskatzen mit unkontrolliertem Freigang sind von einem Tierarzt kastrieren zu lassen.“

Streunerkatzen in der Schweiz?

In der Schweiz leben zwischen 100’000 und 300’000 herrenlose Katzen. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme besteht auch hierzulande ein Streunerproblem. Eine der Hauptursachen liegt darin, dass Privatpersonen ihre Freigänger-Katzen nicht kastrieren lassen. Diese sorgen zusammen mit herrenlosen, unkastrierten Tieren ständig für weiteren Nachwuchs. Dies, obwohl die Tierschutzverordnung ausdrücklich festhält, dass Tierhaltende alles Zumutbare tun müssen, um zu verhindern, dass sich ihre Tiere übermässig vermehren (Art. 25 Abs. 4 TSchV). Das Paarungsverhalten unkastrierter Freigänger-Katzen unter Kontrolle zu haben, ist für deren HalterInnen aber praktisch unmöglich.

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Katzentipps am Nachtmarkt Thun

Katzentipps am Nachtmärit z'Thun

Am Donnerstag, 7. September von 16.00 – 21.30 Uhr bin ich mit meinen Katzenartikeln am Thuner Nachtmarkt zu finden. Auch diesmal geht der Erlös an die Kastrationsaktionen von Streunerkatzen durch Netap – Network for Animal Protection.

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Artikel in der Berner Zeitung zum neuen Nachtmarkt Thun

Zu vermitteln: Zukunftskatzen / Les Chats de l’avenir

Zukunftskatzen

 

Der Verein „Zukunftskatzen – Chats de l’avenir e.V.“ will notleidenden und hilfebedürftigen Katzen zu einem glücklicheren Leben verhelfen und intensive Aufklärungsarbeit leisten, damit die Lebenssituation der Katzen im Allgemeinen verbessert werden kann. Vor allem wird befreundeten französischen Tierschützerinnen und Tierschützern bei der Vermittlung der Katzen geholfen und auch vor Ort Hilfestellungen zur Pflege und artgerechten Unterbringung der Katzen in einem privaten, französischen Tierheim geleistet.

 

Was viele nicht wissen ist, dass Frankreich zwar ein reiches Land ist, sein Tierschutzgesetz aber zu den härtesten in Europa zählt, es viele staatliche Tötungsstationen gibt und das Gesetz es erlaubt, Fundtiere und Abgabetiere, die nicht binnen 10 Tagen vermittelt werden können, zu euthanasieren. Weiterlesen

Katzenkastrationen = Katzenschutz!

Katzenkastrationen = Katzenschutz

In der Schweiz leben ca. 1.5 Millionen Katzen und es werden immer mehr. Das Katzenleid in der Schweiz ist gross: Tausende von Katzen leben verwildert auf Bauernhöfen, Fabrikarealen, in Siedlungen oder Gartenanlagen wo sie sich ungehindert vermehren. Dagegen helfen Katzenkastrationen.

Immer noch werden unerwünschte Katzenbabies getötet, weil die Verantwortlichen die Kastrationskosten scheuen oder bewusst auf Kastrationen verzichten, sei dies aus Gleichgültigkeit oder Unwissen. Viele Tiere sterben zudem an ansteckenden Krankheiten wie Katzenseuche oder Katzenaids, werden überfahren oder von Jägern erschossen, weil sie wildern um zu überleben.

Die frühere Meinung, dass eine weibliche Katze unbedingt einmal geworfen haben muss, gilt heute nicht mehr. Die Kastration hat sowohl für Katzen wie auch für Kater viele Vorteile.
Die Lebenserwartung ist ausserdem bei kastrierten Tieren deutlich höher.
Die Geschlechtsreife der Katzen tritt heutzutage früher ein, nicht mehr mit 7 bis 9 Monaten, sondern oft schon ab 4 bis 5 Monaten!

Gesundheitliche Vorteile der Katzenkastration

  • Unkastrierte Tiere streunen eher herum und sind damit grösseren Gefahren aus­gesetzt. Dazu gehören nicht nur Verkehrsunfälle, sondern auch ansteckende Krankheiten, die bei Revierkämpfen und Geschlechtsverkehr übertragen werden.
  • Bei weiblichen Tieren sinkt durch die Kas­tration das Risiko hormonell bedingter Erkrankungen.
  • Allgemein steigt die Lebensqualität kastrierter Kater und Katzen und sie werden um einiges älter.

Verhalten

  • Kastrierte Katzen und Kater werden ruhiger, häuslicher und oft auch verschmuster. Katzen mit Freigang bleiben weiterhin gute Mäusefänger, falls sie vorher schon gejagt haben.
  • Da der Kalorienbedarf sinkt, benötigen sie weniger Futter, aber mit der richtigen Ernährung werden sie nicht übergewichtig.

Hygiene

  • Ihr Revier markieren unkastrierte Katzen und vor allem Kater mit übelriechendem Urin. Dabei unterscheiden sie nicht zwischen einem Gebüsch im Garten oder dem neuen Sofa im Haus.

Tierschutz

  • In der Schweiz gibt es mehr als genug Katzen. Viele davon warten in Tierheimen oder auf Pflegestellen sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Darunter sind auch junge Kätzchen und Rassekatzen zu finden.
  • Geburtenverminderung bei Katzen ist im­mer auch Vogelschutz.

Die Vorteile der Kastration bei Katze und Kater sowie Informationen für vor und nach der Kastration finden Sie hier.

Interview mit Robin Flückiger über artgerechte Katzenernährung

Glückliche Katze, Katzenernährung

Zum Jahresbeginn 2017 gibt es bei Katzentipps.ch gleich ein Exklusivinterview: Robin Flückiger ist unter anderem Geschäftsinhaber vom aufstrebenden Schweizer Haustier-Onlineshop Petshoptoys und er betreut persönlich seine Kunden zum Thema gesunde sowie artgerechte Katzenernährung.

Anhand von folgenden 5 Fragen versuchen wir einen Überblick zum Thema Katzenernährung und Katzenfutter zu geben.

1. Ist die Katze ein Karnivor?

Dies ist ein Punkt, der immer wieder in Frage gestellt wird. Aber gemäss der zoologischen Ordnung gehört die Katze ganz klar zu den Karnivoren. Die Katze ist also definitiv ein Fleischfresser. Sie sollte deshalb stets mit genügend Fleisch versorgt werden, da sie dies früher als Wildtier nicht anders gemacht hat.

2. Was ist besser: Trockenfutter oder Nassfutter?

Dies ist eine der Fragen, die mir meine Kunden am häufigsten stellen. Um diese korrekt zu beantworten muss ich aber ziemlich weit ausholen. Vorweg aber eine Gegenfrage die ich gleich selber beantworte: Für wen soll es besser sein? Für den Tierhalter oder die Katze? Von der Einfachheit her ist für den Besitzer der Samtpfote das Trockenfutter sicherlich eine praktische und schnelle Lösung. Doch ist die praktische und schnelle Fütterungsmethode auch die ideale für Ihre Katze?

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Aktion Glückspfötli

Glückspfötli Schweiz

Bis Ende Jahr werden 50% der Einnahmen an Glückspfötli Schweiz in Steffisburg bei Thun gespendet. Diese gemeinnützige Organisation arbeitet im Bereich der Tierhilfe, die drei Gründungsmitglieder Claudia, Daria und Mario sind alles langjährige aktive Tierschützer und Tierfreunde.

 

Seit der Gründung im Herbst 2015 hat Glückspfötli bereits viel erreicht, wie fast 9 Tonnen Tierfutter in 8 Monaten gesammelt, das an Tierheime in der Schweiz und im Ausland sowie die Gassenhilfe Biel verteilt wurde, am Thuner Markt Backwaren verkauft oder tatkräftig in Tierheimen und Gnadenhöfen geholfen, z.B. mit dem Bau eines Hirschgeheges, der Rettung von Hunden aus Tötungsstationen oder Geld- und Sachspenden.

www.glueckspfoetli.ch

Katzentipps am Handmade Designmarkt Bern

Handmade Designmarkt Bern

Katzentipps wird am Samstag, 1. Oktober, am Handmade Designmarkt in Bern  zu finden sein, von 14.00 – 22.00 Uhr. Mit Katzenbetten und -kissen, Stinkekissen, Karten und Drucken usw.

Handmade Designmarkt Bern
Fabrikhalle 12
Fabrikstrasse 12
3012 Bern

Wie immer gehen 50% der Einnahmen an Kastrationsaktionen von Streunerkatzen.

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